Bernd Beiersdorf muss Bürgermeister bleiben.

Dorfleben & Gemeinschaft

Weil Bürgermeister mehr ist als ein Amt. Es braucht einen Menschen, der sein Dorf kennt, für seine Interessen kämpft – und das Herz am rechten Fleck hat.

Am 13. September wählen wir einen neuen Gemeinderat. Und damit entscheiden wir auch darüber, wer Bendestorf in den kommenden Jahren als Bürgermeister führen soll.

Für uns ist die Antwort klar:

Bernd Beiersdorf muss Bürgermeister bleiben.

Nicht, weil „man das eben so macht“. Nicht, weil er das Amt bereits innehat. Und auch nicht allein deshalb, weil er für die BWG antritt.

Sondern weil hinter diesem Bürgermeister ein Mensch steht, der seit Jahrzehnten Verantwortung übernimmt. Einer, der Bendestorf kennt. Der zuhört. Der anpackt. Der Kontakte nutzt, wenn unser Dorf sie braucht. Der auch unbequem werden kann, wenn Bendestorfer Interessen andernorts unterzugehen drohen.

Und einer, bei dem man ziemlich schnell merkt:

Das hier ist für ihn keine politische Karriere. Es ist sein Zuhause.

1996 entsteht die BWG

Mitte der 1990er-Jahre war die politische Stimmung in Bendestorf alles andere als ruhig. Es gab unterschiedliche Vorstellungen darüber, wie sich das Dorf entwickeln sollte – und zugleich den Wunsch nach einer Kommunalpolitik, bei der nicht Parteizugehörigkeit, sondern Bendestorf im Mittelpunkt steht.

Aus diesem Gedanken heraus gründeten engagierte Bendestorferinnen und Bendestorfer 1996 die Bendestorfer Wählergemeinschaft. Einer von ihnen war Bernd Beiersdorf.

Das damalige Motto brachte auf den Punkt, worum es ihnen ging: „Weil wir unser Dorf lieben, müssen wir etwas tun!“ Der Anspruch dahinter war, private Interessen aus politischen Entscheidungen herauszuhalten und unabhängig danach zu entscheiden, was für Bendestorf richtig ist. Daraus entstand auch der bis heute gültige Wahlspruch: „Mit bestem Gewissen und mit allen Kräften für Bendestorf.“

Bernd war also nicht irgendwann dabei.

Er war von Anfang an dabei.

Seit 2009 gehört er dem Gemeinderat an, 2018 übernahm er nach dem gesundheitsbedingten Rücktritt von Hans-Peter Brink das Bürgermeisteramt. Heute ist er außerdem stellvertretender Ratsvorsitzender im Samtgemeinderat Jesteburg.

30 Jahre BWG sind deshalb auch 30 Jahre Bernd Beiersdorf und BWG.

Einer, der anpackt

Wer Bernd kennt, kennt einen Satz von ihm:

Entweder man sagt „ja“, packt an – oder man lässt es lieber.

Dieser Satz erzählt ziemlich viel über ihn.

Denn das Bürgermeisteramt in Bendestorf ist ein Ehrenamt. Es bedeutet Sitzungen, Gespräche, Telefonate, Termine, Konflikte, Entscheidungen und Verantwortung – zusätzlich zum eigenen Leben.

Bernd macht es trotzdem.

Warum?

Weil er überzeugt davon ist, dass Engagement nicht nur bedeutet, etwas für andere zu tun. Sondern dass es die Möglichkeit gibt, Dinge zu bewegen, Veränderungen anzustoßen und Verantwortung für die Gemeinschaft zu übernehmen.

Und diese Haltung begann bei ihm lange vor dem Bürgermeisteramt.

Das Herz am rechten Fleck

Vielleicht versteht man Bernd am besten, wenn man für einen Moment gar nicht über Kommunalpolitik spricht.

Als junger Vater musste er erleben, dass sein Sohn mit einer schweren Gelbsucht zur Welt kam und daraus eine dauerhafte Behinderung entstand.

Bernd entschied sich, aus diesem Schicksal Engagement entstehen zu lassen.

30 Jahre gehörte er dem Vorstand der Lebenshilfe Landkreis Harburg an, davon 20 Jahre als Vorsitzender. Er half beim Aufbau verschiedener Einrichtungen für Menschen mit Behinderung und gehörte zu den Gründungsmitgliedern einer Lebens- und Arbeitsgemeinschaft, in der heute auch sein Sohn lebt. Seit 2014 ist er Vorsitzender des Vereins NISA e. V., der mit mehr als 120 Schulbegleitern Kinder mit Behinderung unterstützt. Gemeinsam mit seiner Frau gründete er außerdem eine Stiftung zur Unterstützung behinderter Menschen.

Das alles hat zunächst nichts mit einem Bebauungsplan, einem Gemeindehaushalt oder einer Ratssitzung zu tun.

Und vielleicht hat es gerade deshalb sehr viel damit zu tun, was für einen Menschen wir uns als Bürgermeister wünschen.

Einen, der weiß, dass hinter Entscheidungen Menschen stehen.

Einen, der Verantwortung nicht nur dann übernimmt, wenn sie bequem ist.

Einen, der kämpfen kann – und weiß, wofür.

Bodenständig geblieben

Beruflich führte Bernds Weg als Dipl. Ingenieur bis ins internationale Management bei Airbus. Privat ist er seit Jahrzehnten eng mit Bendestorf verbunden. Seine Frau ist eine „Ur-Bendestorferin“, das Familiengrundstück gehört seit 1913 zur Familie. Und wenn der Kopf einmal frei werden muss, findet man ihn eher an einem seiner Oldtimer als bei irgendeiner politischen Selbstinszenierung.

Schon ein Zeitungsartikel aus seinen ersten Tagen als Bürgermeister brachte diesen Gegensatz treffend auf den Punkt: „Airbus-Manager ganz bodenständig“.

Das passt bis heute.

Bernd kann mit Verwaltung, Landkreis sowie Kreis- und Landespolitik sprechen. Er hat durch seine berufliche Laufbahn Erfahrung darin, komplexe Prozesse zu steuern und unterschiedliche Interessen zusammenzubringen.

Und gleichzeitig ist er eben der Bürgermeister, dem man im Dorf begegnet und den man ansprechen kann.

Bürgernähe ist für ihn kein Wahlkampfwort.

Sie gehört zu seinem Verständnis des Amtes.

Bendestorf braucht eine starke Stimme

Bendestorf ist klein. Und genau deshalb braucht unser Dorf Menschen, die seine Interessen mit Nachdruck vertreten.

In der Samtgemeinde werden Entscheidungen getroffen, die unmittelbar Auswirkungen auf Bendestorf haben – von Schulen über Feuerwehr und Finanzen bis zu großen Investitionen.

Die BWG ist dort derzeit nur mit Bernd Beiersdorf und Silvia Böttcher vertreten. Trotzdem hat sie bei wichtigen Fragen klare Positionen für Bendestorf eingebracht.

Und manchmal bedeutet Bürgermeister zu sein eben auch, für Bendestorf kämpfen zu müssen.

Positive Entscheidungen für Bendestorf durchzusetzen, ist nicht immer einfach. Bernd muss immer wieder darauf achten, dass die Belange unseres kleinen Ortes in größeren politischen Zusammenhängen nicht untergehen.

Dabei hilft ihm etwas, das man nicht innerhalb einer Wahlperiode aufbauen kann: ein über Jahre gewachsenes Netzwerk in Verwaltung und Politik. Seine Kontakte zur Landkreisverwaltung sowie zu Kreis- und Landtagspolitikern ermöglichen es ihm, brennende Bendestorfer Themen schnell dort anzusprechen, wo Entscheidungen vorbereitet oder getroffen werden.

Diese Erfahrung ist ein Wert für unser Dorf.

Bewahren heißt nicht stehen bleiben

Bernd möchte Bendestorf nicht unter eine Käseglocke stellen.

Sein Anspruch ist, die besonderen Qualitäten unseres Dorfes zu bewahren und es gleichzeitig mutig und mit Augenmaß weiterzuentwickeln.

Das sieht man an den Themen, die jetzt vor uns liegen.

Unser Freibad soll erhalten und energetisch zukunftsfähig gemacht werden. Der grüne und großzügige Charakter Bendestorfs soll trotz neuer gesetzlicher Möglichkeiten beim Bauen geschützt werden. Die Sonnenschule braucht eine gute Zukunft. Ein gemeinsames Feuerwehrhaus für Bendestorf und Harmstorf muss endlich Wirklichkeit werden. Gleichzeitig müssen wir verantwortungsvoll mit unseren Finanzen umgehen und neue Einnahmequellen schaffen.

Das sind keine kleinen Aufgaben.

Und sie brauchen jemanden, der nicht erst anfangen muss, Bendestorf zu verstehen.

Bürgermeister ist man nicht nur im Rathaus

Vielleicht ist das aber der wichtigste Punkt.

Ein guter Bürgermeister lässt sich nicht allein daran messen, welche Anträge beschlossen wurden oder wie viele Sitzungen er geleitet hat.

Er zeigt sich darin, wie jemand mit Menschen umgeht.

Ob er zuhört, wenn jemand ein Problem hat.

Ob er erreichbar bleibt.

Ob er Kritik aushält.

Ob er unterschiedliche Meinungen zusammenbringen kann.

Ob er Verantwortung übernimmt, wenn eine Entscheidung schwierig wird.

Und ob er nach vielen Jahren Engagement noch immer Lust darauf hat, Menschen kennenzulernen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen.

Bernd beschreibt Bendestorf selbst als einen Ort, an dem er vertraute Kontakte pflegt und immer wieder neue Menschen kennenlernt. Sein Lieblingsplatz sind die Bänke am Ende des Kiek Ut – mit Blick über die Pferdeweide zurück ins Dorf.

Vielleicht ist das ein schönes Bild für einen Bürgermeister.

Nicht über dem Dorf. Sondern mittendrin.

Sieben Minuten mit dem Bürgermeister

Wer nicht nur über ihn lesen, sondern ihn selbst erleben möchte, ist herzlich zu einem kleinen Spaziergang eingeladen.

Sieben Minuten durch Bendestorf, sieben Minuten mit unserem Bürgermeister: Bernd erzählt, was ihn mit unserem Dorf verbindet, was ihm wichtig ist und warum er sich auch nach so vielen Jahren noch mit voller Überzeugung für Bendestorf engagiert.

Hier geht’s zum siebenminütigen Spaziergang mit Bernd Beiersdorf auf Instagram.⁠

Mehr über Bernd persönlich erfahren Sie auf seinem Profil.

Deshalb muss Bernd Bürgermeister bleiben.

Wir wissen, dass diese Überschrift deutlich ist.

Das soll sie sein.

Denn am 13. September geht es nicht nur darum, Kreuze auf einem Stimmzettel zu machen. Es geht darum, wem wir zutrauen, in den kommenden Jahren Verantwortung für unser Bendestorf zu übernehmen.

Bernd Beiersdorf muss niemandem mehr beweisen, dass er bereit ist, sich zu engagieren.

Er tut es seit 30 Jahren.

Als Gründungsmitglied der BWG.
Seit 2009 im Gemeinderat.
Seit 2018 als Bürgermeister.
Seit Jahrzehnten für Menschen, die Unterstützung brauchen.
Und bis heute mit einer bemerkenswerten Energie für unser Dorf.

Er kennt Bendestorf.
Er kennt die Menschen.
Er kennt die politischen Wege.
Er hat Erfahrung.
Er hat Haltung.

Und vor allem:

Er hat das Herz am rechten Fleck.

Deshalb wünschen wir uns, dass Bernd Beiersdorf Bürgermeister von Bendestorf bleibt.

Nicht, weil alles bleiben soll, wie es ist.

Sondern weil wir jemanden brauchen, der weiß, was es zu bewahren gilt – und den Mut hat, das Richtige neu anzustoßen.